Pflegestufen
Unterschiede der Pflegestufen I, II und III
Als die gesetzliche Pflegeversicherung eingeführt wurde, musste entschieden werden, wer in welchem Umfang Leistungen bekommen kann. Dazu wurden drei Pflegestufen eingeführt. Der Einstufung in eine Pflegestufe muss bei der Pflegekasse gestellt werden. Dabei wird ein deutlicher Schwerpunkt auf die Grundpflege gelegt. Es wird berücksichtigt, was nötig ist, um Körperpflege, Kleidung, Toilettengänge, Nahrungsaufnahme und die dazu benötigten Wege zu bewältigen. Die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt dabei höchstens eine Grundversorgung.
Die Einstufung
Ob dem Pflegebedürftigen auf Antrag eine der drei Pflegestufen gewährt
wird und wenn ja welche, entscheidet bei gesetzlich Versicherten der
„Medizinische Dienst“ (MDK) und bei privat Versicherten „Medicator“.
Beide Organisationen handeln dabei nach identischen Richtlinien.
Welche Leistungen sind von der gesetzlichen Pflegeversicherung zu erwarten?

Alle Leistungsarten und Pflegestufen finden Sie hier als PDF-Datei zum Download [mehr...]
Wichtig: In der gesetzlichen Pflegeversicherung spielt außerdem die Leistungsart eine entscheidende Rolle.
Unterschieden wird hierbei zwischen Laien-, ambulanter und stationärer Pflege. [erfahren Sie mehr...]
Was kostet ein ambulanter Pflegedienst? [mehr...]
Was kostet ein Pflegeheim? [mehr...]
Die Einstufung des MDK oder Medicator in eine Pflegestufe reicht bei den meisten privaten Pflegezusatzversicherungen dafür aus, dass der Versicherte eine Leistung aus dem Versicherungsvertrag erhält. Einige Anbieter leisten jedoch erst nach Vorleistung der Pflegepflichtversicherung. Dies hat den Nachteil, dass der Versicherte unter Umständen länger auf sein Geld warten muss, da die erste Zahlung der gesetzlichen Pflegeversicherung unter Umständen bereits ausgezahlt wurde, während die Prüfung der privaten Versicherung noch einige Monate Zeit in Anspruch würde.
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Eine private Pflegeabsicherung wird immer wichtiger. Einerseits nimmt die
Zahl der Pflegebedürftigen stetig zu und andererseits steigen die Pflegekosten
kontinuierlich ansteigen. Folge: die Schere zwischen tatsächlichen Pflegekosten
und den Leistungen der gesetzlichen Pflegekasse geht immer weiter auseinander.
Die Differenz muss der Pflegebedürftige aus der eigenen Tasche bezahlen. Mit einer privaten Pflegezusatzversicherung können Sie diese zusätzlichen
Pflegekosten ausgleichen. Gerne stehen wir Ihnen bei der Suche nach der
passenden, privaten Pflegeversicherung beratend zur Seite.
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